Imkerverein Weidenberg

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Imkerverein Weidenberg spendet Erlös aus Weihnachtsmarkt in Weidenberg und in Speichersdorf
an die Werkstatt für behinderte Menschen in Bayreuth-Laineck

Im Verkaufsstand die engagierten Mitglieder Margitta Rauh, Helmut Lochmüller und Helga Brendel-Zernak

600 € war der stolze Erlös, den der Imkerverein Weidenberg auf dem Andreas-Markt in Weidenberg durch den Verkauf von Honig und anderen Bienenprodukten erwirtschaften konnte. Und diesen Betrag spendete der Vorsitzende des Vereins Franz Wenig (vorne rechts) der Holzgruppe der Werkstatt für behinderte Menschen gGmbH der Diakonie Bayreuth. Entgegengenommen haben die Spende der Gruppenleiter Gerhard Nützel (vorne links) und der Werkstattleiter Axel Metzger (vorne Mitte). Die Spende kommt der Gruppe direkt zu Gute und wird für Gruppenausflüge verwendet.

Ferienprogramm der Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg

Der Imkerverein Weidenberg hat auch in Jahr 2011 das vielseitige Ferienoprogramm der Verwaltungsgemeinschaft Weidenberg aktiv unterstützt. Am 9. August konnte 1. Vorsitzender Franz Wenig im blühenden Garten seines Stellvertreters Karl Mehl 16 Kinder in Begleitung und Betreuung von acht Erwachsenen willkommen heißen. Ein Schaukasten ermöglichte einen sehr eindrucksvollen Einblick in das Leben der Bienen mit ihrer weiß gekennzeichneten Königin. Im Bienenhaus gab es dann interessante Informationen über die Bienenvölker, über Bienenschwärme, den sprichwörtlichen Bienenfleiß und die äußerst wichtige Bestäubungstätigkeit beim Sammeln von Nektar. Das Fazit lautete: Bienen sind für uns Menschen äußerst wichtig. Beim anschließenden Honigfrühstück konnten die Teilnehmer den heimischen, echten Weidenberger Bienenhonig auf leckeren Buttersemmeln genießen. Nebenbei erfuhr man, dass Honig aus unserer Region sehr gesund ist.

 

Nordbayerischer Kurier

 

 

 

Erfahrungen einer Jungimkerin

Schon lange hegte ich den Wunsch in mir das Imkern anzufangen.

Im April las ich dann in unserem Gemeindeblatt, dass der Imkerverein Weidenberg zu einer Sitzung mit Fortbildung einlud.
Die freundliche Aufnahme in den Imkerkreis Weidenberg und die tolle Unterstützung, die mir zuteil wurde hat mir den Beginn einfach gemacht.

Mit zwei Völkern begann das Abenteuer.
Bücher, Lehrfilme und viele Gespräche mit den Imkerkolleginnen und -kollegen bildeten die Grundlage meiner Arbeit mit den Bienen.

Da ich noch keine praktische Erfahrung hatte, bemühte ich mich alles nach Lehrplan zu erledigen.
Und prompt siegte die Natur und mein erstes Volk schwärmte. Eigentlich war ich fassungslos, da ich meinte alles richtig gemacht zu haben. Aber die Bienen beweisen uns täglich, dass sie ein Eigenleben haben und nach den Naturgesetzen leben und handeln.
Den Vorwurf, den ich mir machte, meine Arbeit nicht ordentlich gemacht zu haben entkräfteten meine Imkerkollegen bei der nächsten Versammlung, als sie mir erzählten, dass dieses Jahr die Bienen außergewöhnlich viel Weiselzellen bildeten und auch bei ganz erfahrenen Imkern Völker schwärmten. Welch ein Trost für mich, dass es den anderen Imkern auch so geht.

Wir Menschen unterstützen das Volk in seinem "Sein" und können dadurch einen Beitrag zum Naturschutz leisten.
Und das Wissen über die Natur, welches sich bei den Imkern angesammelt hat ist ein nicht zu unterschätzender Schatz.
Durch den Besuch der Versammlungen erweitert sich mein Wissen von Monat zu Monat.
Danke an dieser Stelle an alle Imkerinnen und Imker, die ihre Erfahrungen an uns Neumitglieder weiterreichen, als wäre es das selbstverständlichste auf der Welt.

Irene von der Weth
Neumitglied im Imkerverein Weidenberg  

 

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