Imkerverein Fürth-Burgfarrnbach e. V.

 
Termine für unsere Veranstaltungen 2012

2. März. 2012 19 Uhr
Jahreshauptversammlung
Bestellung der Varroa-Behandlungsmittel nur wer bestellt bekommt geförderte Behandlungsmittel.

13. April. 2012 19 Uhr
Auswinterung - Ablegerbildung
Bestellung der Varroamittel nochmöglich

29. Juni. 2012 19 Uhr
Propolis: Ernten - Verarbeiten
Referent: H. Günter Scheuermann Stadt - Imker aus Nürnberg

7. / 14. Juli. 2012 9 Uhr
Arbeitsdienst

22. Juli. 2012
"Tag der offenen Tür"

29. Juli. 2012
Kirchweihzug (Burgfarrnbach)

16. September. 2012
Schlachthoffest Termin?

12. Oktober. 2012 19 Uhr
"Imkern im Top bar hive"
Referent: Staatlicher Fachberater H. Müller-Engler

10. November. 2012 9 Uhr
Arbeitsdienst (Wachsschmelzen - Rähmchen waschen).

16. Dezember. 2012
Weihnachtsmarkt Burgfarrnbach

Alle Veranstaltungen finden grundsätzlich am Lehrbienenstand im Zennwald statt.

Für Rückfragen: Konrad Schweiger Tel:0911 60 48 60

 

Imkern auf Probe

Der Imkerverein Burgfarrnbach e. V. fördert gemäß seiner Satzung die Bienenhaltung. Im Zuge seiner Nachwuchsförderung bietet er an seinem Lehrbienenstand an der Landkreisgrenze im Zennwald ein Probeimkern an.

Jeder Teilnehmer darf unter Aufsicht eines Imkers ein Volk mieten und betreuen.

Für die Betreuung werden zehn Termine angeboten. Bei Verhinderung wird das Volk vom Verein betreut. Mietbeginn ab mitte April 2011 Mietgebühr 100 Euro, dafür darf der gesamte Honig vom Mieter geerntet werden. Jeder, der nach Ablauf der Mietzeit dem Verein Beitritt, bekommt kostenlos ein Jungvolk.

Anmeldungen können ab sofort unter den Telefonnummern 0911-604860 oder 09127-9855 entgegengenommen werden.

 

"Was tun nach einem Bienenstich"!

Liebe Leserinnen und Leser,

mit diesem Beitrag möchte ich Ihnen gerne ein paar praktische Tipps für den (wenn auch recht selten vorkommenden) Fall geben, dass Sie oder ein Mitglied Ihrer Familie einen Bienenstich abbekommen sollten.

Wirkung und Schutzmaßnahmen.
Menschen die sich nicht gerade mit der Bienenhaltung beschäftigen haben häufig großen Respekt oder gar Angst vor Bienen, da sie nicht nur Honig bringen, sondern auch stechen können. Wohlschmeckender Honig und schmerzender Bienenstich, zwei dicht beieinanderliegende Gegensätze. Angenehm einerseits, sehr unangenehm jedoch andererseits. Erst durch das Bienengift wird ein Stich schmerzhaft, und erst dadurch können Komplikationen auftreten. Ohne besondere Schwierigkeiten kann ein Mensch, einen oder auch mehrere Bienenstiche vertragen*. Zumeist erfolgt an der Stichverletzung eine Hautschwellung. An besonders empfindlichen Stellen wie Augen, Nase und unter den Nägeln treten zumeist stärkere Schmerzen und Reaktionen auf. Hier kann es auch bei immunisierten Menschen wie z.B. den Imkern, die ja doch häufiger gestochen werden, auch später noch zu kurzfristigen größeren Schmerzen kommen. Manche Menschen bekommen jedoch von Anfang an keine Schwellung nach einem Stich. Dies wären eigentlich die geborenen Imker und sollten sich doch gerne mal beim Imkerverein Fürth-Burgfarrnbach melden. Salben, Gel oder Sprays, die in Apotheken erhältlich sind können die Schmerzen nach einem Stich lindern. Auch Hausmittel wie Speichel, Wasser, Essig, Zwiebel und Kernseife wirken mildernd. Bei einem Bienenstich bleibt zumeist der Stachel in der Haut stecken (Widerhaken). Dieser Stachel muss schnellsten abgestreift werden, damit nicht noch weiteres Gift in die Stichwunde gelangt. Denn nicht nur der Stachel, sondern der ganze Stachelapparat (d.h. Giftblase, Pumpmuskel und Nervenknoten) bleibt in der Haut stecken und arbeitet selbständig weiter. Es ist nur ein schwacher Trost für den Gestochenen, daß sich die Biene tapfer für ihr Volk geopfert hat und selbst daran zugrunde geht. Jedoch aufgepasst: Beim entfernen des Stachelapparates diesen wirklich "abstreifen". D.h. den Stachelapparat mit dem Fingernagel "unterheben'; und aushebeln. Wird dagegen beim herausziehen im "Zangengriff' zw. den Fingernägeln oder mit der Pinzette die Giftblase versehentlich zusammengedrückt, dann wird die Gesamtmenge des Bienengiftes regelrecht in die Stichwunde hineingepresst. Solche unglückliche Aktionen haben dann zur Folge, dass die Schmerzen und Reaktionen wie Schwellungen etc. weitaus stärker zu spüren sind als bei sofortigem sachgemäßem abstreifen mit vergleichsweise nur wenig Gifteintrag in die Stichwunde Ich wünsche Ihnen jedoch, dass Sie auch in diesem Sommer wieder Ihre Freizeit in unserer herrlichen Natur stich- und schmerzfrei verbringen können.

*zu beachten Hinweis!
Bei Überempfindlichkeit gegen Bienenstiche, z.T. mit Atemnot, sollte jedoch immer sofort ein Arzt hinzugezogen werden. Mehr Infos zu unseren Bienen und auch die Möglichkeit einmal einen Blick in ein Bienenvolk zu werfen, erhalten Sie - wenn Sie wollen - ganz bestimmt am Infostand oder am Bienenschaukasten auf dem Bürgerfest am 22.. Mai 2011 auch am Taa der offenen Tür, am Sonntag, 17.Juli 2011 im Zennwald.

Meine Imkerkollegen/ innen und ich, wir würden uns freuen, Sie dort wieder zu treffen!

Erich Winkler-Imker im IV. Fürth-Burgfarrnbach

 

Honig aus Deutschland - gut und gesund


Honig ist nicht gleich Honig!

Im deutschen Honig ist eine ganze blühende Vielfalt unserer Wiesen, Gärten, Felder, Hecken und Waldränder enthalten. Dazu kommen der Honigtau der Nadel- und Blattbäume. Diese Vielseitigkeit macht ihn reich an biologischen Wirkstoffen, gut im Aroma, vorzüglich im Geschmack.
Für Honig gibt es strenge lebensmittelrechtliche Vorschriften.
Honig hat Tradition: Bienenhonig diente unseren Vorfahren als wertvolle Nahrung und geschätzte Medizin bei verschiedenen Erkrankungen. Seit jeher kommt ihm in der Volksheilkunde eine große Bedeutung zu.
Honig süßes Produkt der Bienen: Die Definition von Honig nach der EU - Norm lautet: Honig ist der natürlichste Süßstoff, der von Honigbienen aus Blütennektar oder Absonderungen lebender Pflanzenteile oder Ausscheidungen pflanzensaugender Insekten auf lebenden Pflanzenteilen hergestellt wird, welche die Honigbienen sammeln, durch Vermischung mit spezifischen eigenen Substanzen verändern, ablagern, eindicken und in Honigwaben reifen lassen.
Blütenhonig: ist Honig, der aus dem Nektar von Blüten stammt. Typisch ist auch, dass er meistens schnell auskristallisiert (kandiert) was jedoch keinerlei Qualitätsminderung darstellt.
Waldhonig: ist Honig, der hauptsächlich Ausscheidungen Pflanzensaugender Insekten (Hemiptera) aus lebenden Teilen von Pflanzen oder von Absonderungen lebender Pflanzen stammt.
In Deutschland wird vergleichsweise viel Honig verzehrt ca. 1,4 kg (Kopf und Jahr). Davon werden etwa 20% des Honigs von heimischen Imkern geliefert, der Rest aus dem Ausland importiert.
Vorsicht bei billigen "Import Honigen": Auf den meisten Etiketten im Supermarkt steht:
"Imker Honig" - Auslese - usw. klein gedruckt Honig aus EG - Länder und nicht EG - Länder gemischt. Einige Länder durften keinen Honig wegen der starken Belastung und Giftstoffe im Honig importieren.
Doch Bienen in China oder Indien können keine deutschen Apfelbäume und Pflanzen bestäuben. Deshalb gilt beim Honigkauf: Der Nutzen, den wir alle von den Bienen haben, ist weitaus höher als der Preis für ein Glas Honig.
Bei Bestäubung durch Insekten (Bienen) liegen die Frucht und Samenmengen je nach Pflanze zwischen 5% und 90% höher.
Ein Wissenschaftsteam konnte zeigen, dass die Intensivierung der Landwirtschaft bestäubenden Insekten die Lebensgrundlage entzieht. Was dies zur Folge hat, darüber hat sich bereites Physiker Albert Einstein Gedanken gemacht: Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben, keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr… Ob es vier Jahre sind, darüber lässt sich streiten. Über die herausragende ökologische Bedeutung der Bienen als Bestäuber allerdings nicht. Um die Bestäubung der Obstbäume - Erdbeeren -Rapspflanzen und der rund 3000 in Deutschland blühenden Wildpflanzenarten zu sichern, bräuchte es mehr Honigbienen. Und mehr Imker, die sich um die Bienen kümmern.
Aus diesem Grund bietet der Imkerverein Burgfarrnbach und Umgebung e.V. seit einigen Jahren ein "Imkern auf Probe" an.
Bienen, die kleinsten Haustiere des Menschen. Sie bestäuben mehr als drei Viertel aller Wild - und Kulturpflanzen.
In einem Bienenvolk leben im Sommer ca. 50 000 Bienen, sie überwintern mit ca. 10 000 Bienen. Für 500 Gramm Honig fliegt die Biene bis zu 7.000.000 Blüten an und die Flugstrecke hierfür reicht 3-mal um die Erde.

Lust auf eigenen Honig?


Auch heuer laden wir Imker wieder ein zum "Tag der offenen Tür".
Am Sonntag, 18.Juli.2010 mit Frühschoppen, Weißwurstessen, Nachmittagskaffee oder Sachen vom Grill.


Konrad Schweiger
1. Vorstand

  "Neues vom Zennwald."

Am 5.3. 2010 fand beim Imkerverein Fürth-Burgfarrnbach die Jahreshauptversammlung statt.

Unter Anderem stand auch die Neuwahl der Vorstandschaft auf der Tagesordnung. Da sich ein Teil der alten Vorstandschaft nicht mehr zur Wahl zur Verfügung stellte, wurden folgende Vereinsmitglieder in die neue Vorstandsschaft gewählt:

Erster Vorstand: Schweiger Konrad, Volkhardtstr. 6a ,Telefon: 0911-604860 Fax: 0911-3683420
Zweiter Vorstand: Lämmermann Jörg, Kriemhildstr. 5 , 90513 Zirndorf
Kassiererin: Billmann Gabriele, Hirtengasse 3a, 90768 Fürth
Schriftführer: Schobert Udo, Gerhard-Hauptmannstr. 68, 90763 Fürth
Zuchtwart: EiterErnst, Kernstr. 5. 90513 Zirndorf (wiedergewählt)

Natürlich bleibt der Verein auch unter der neuen Vorstandschaft seinem Motto
"Der Imker im Dienste der Umwelt" treu.

Ein Angebot des Vereins für Leute, die erst einmal die Arbeit eines Imkers kennen lernen wollen, wäre

gez. e.eiter

 

Neues vom Zennwald

Der Imkerverein Burgfarrnbach und Umgebung e.V. wurde für seine Aktionen die unter dem Motto stehen:
" Der Imker im Dienste der Umwelt"
von der Diba-Direktbank mit einer Spende von 1000 Euro belohnt.
Der Betrag wird für die Nachwuchsarbeit sowie Anschaffung von Gerätschaften verwendet.

In der Aktion Imkern auf Probe hatten wir in diesem Jahr 10 Interessenten die vom Bienenwart Ernst Eiter betreut wurden.


Sieben von diesen Probeimkern traten am Ende der Aktion dem Verein bei und erhielten neben dem geernteten Honig den versprochenen Bienenableger.

Die Probeimker im zweiten Jahr wurden von Herrn Konrad Schweiger betreut. So konnten wir in den letzten zwei Jahren insgesamt 13 neue Vereinsmitglieder gewinnen.

Neben der Aktion Imkern auf Probe gab im Jahresverlauf natürlich noch weitere Ereignisse. Am 10. Januar hielt der Bienenwart des Vereins einen Vortrag über Königinnenvermehrung theoretischer Teil, der dann am 30.Mai mit dem praktischen Teil fortgesetzt wurde.


Ein Vortrag am 3. April von Renate Hau Belegstellenleiterin Hassberge mit dem Thema Natur erleben und genießen , nicht nur für Imker wurde auch von benachbarten Vereinen und Gästen aus der Umgebung besucht.


Ende April fand der alljährliche Bienenmarkt diesmal beim Imkerverein Fürth statt. Ein Vereinsmitglied aus dem Verein Burgfarrnbach konnte mit seinem Ableger den zweiten Preis erringen.

Im Juli konnten wir Dr. Stefan Berg vom Fachzentrum Bienen Veitshöchheim an unserem Lehrbienenstand begrüßen. Er sprach über das Thema Neues zur Bienengesundheitsforschung.

Ebenfalls im Juli gab es noch den Tag der offenen Tür. Wie alle Jahre kamen wieder viele Besucher aus Burgfarrnbach und Umgebung.


Ein weiterer Vortrag von Gerhard Müller Engler folgt am 9. Oktober. Er spricht über Nebenprodukte der Bienen und der Imkerei.


Mit dem Weihnachtsmarkt am 13. Dezember beendet der Imkerverein Burgfarrnbach seine Tätigkeiten 2009.

gez. e.eiter

 

 

Außenansicht des Vereinsheims und des Lehrbienenstands.
Blick in den Versammlungs- und Schulungsraum

 

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