Bezirksverband Oberfranken

 
 

Oberfränkischer Imkertag der BIV
Im Landgasthof Kilchert in Weidenberg am 22. April 2012

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Jahreshauptversammlung der Bayer. Imkervereinigung Bezirk Oberfranken am 10. April 2011 in Waischenfeld.

 

 

Sehr erfreut über den guten Besuch, zeigte sich der Vorstand des BIV Bezirksverbandes Oberfranken, Herr Franz Wenig in seiner Begrüßungsrede zur Jahreshauptversammlung 2011. Ungeachtet verschiedener Verbandzugehörigkeit treffen sich Imker und zeigen damit große Verbundenheit und auch Einigkeit in der Zielsetzung bienengerechter Imkerei.

 

Neben Bgm. Edmund Pirkelmann als Schirmherrn begrüßte der Vorsitzende Landtagsvizepräsident Herrn Peter Meyer, Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer und zahlreiche weitere Ehrengäste, darunter Mitglied der BIV Hans Ruckriegel, Gerhard Wendt ehemaliger Vors. des Imker-Kreisverbandes Kulmbach, und Ehrenmitglied Adolf Stahl.

von links: Fachberaterin Barbara Bartsch, Bgm. Edmund Pirkelmann, FW-Bez.Vors. Klaus Förster, BIV Bez.Vors. Franz Wenig, stellvertr. BIV- Bez.Vors. Karl Mehl, MdL Gudrun Brendel-Fischer u. MdL Peter Meyer

Bürgermeister und Schirmherr Edmund Pirkelmann

MdL und Landtagssvizepräsident Peter Meyer

Ehrenvorsitzender Adolf Stahl u. Gerhardt Wendt als Wahlleiter  

Worte des Dankes richtete Wenig auch an Frau Barbara Bartsch, Fachberaterin für Bienenzucht, an die Imkerkollegen des IV Waischenfeld, dem Hausherrn des Pfarrheims (Veranstaltungsraum), an die Fa. Muhr und Musikgruppe.

fleissige Helfer des IV Waischenfeld

 

In seinem Tätigkeitsbericht sprach Wenig über Bienenverluste, Probleme bei der Haltung von Bienenvölkern, Gentechnik und Anderem. Sein Appell richtete sich an die Politik, sich mehr für Imker einzusetzen, die Wiedereinsetzung des Blühflächenprogramms sowie wegen der Probleme mit dem Mais (MON863) und Genveränderungen im Raps. Franz Wenig: "Wenn genveränderter Pollen im Honig nachgewiesen wird, ist dieser nicht mehr verkehrsfähig und muss entsorgt werden." Und Wenig weiter an die Adresse der Politiker: "Eine Bestäubungsprämie je Bienenvolk wäre sinnvoller als der Bezirks-Zuschuss von 0,1392 € (!) pro Bienenvolk." Der BIV-Bezirksverband Oberfranken unterstützt durch seine Mitgliedschaft das "Bündnis gegen AGRO- Gentechnik in der Region Bayreuth". Als Schikane bezeichnete Franz Wenig, dass ab diesem Jahr für förderungsfähige Schulungsveranstaltungen in Gaststätten eine Mietbestätigung für den Veranstaltungsraum vorzulegen ist. Positiv beurteilte der Bezirksvorsitzende die Probeimker-Förderung für Imkervereine, die über zwei Jahre läuft und die Förderung "Imkern in Schulen" und erklärte den Imkern die Voraussetzungen.

 

Wichtig ist laut Bezirksvorsitzendem Wenig die Tatsache, dass nur einheimische Imker die Qualität des unverfälschten regionalen Honigs garantieren. Die Verbraucher könnten durch den Verzehr von regionalem Honig dazu beitragen, den Bestand der Bienen und Bestäubung zu sichern. Nach dem Hinweis auf die Jahreshauptversammlung der BIV am 17.9.2011 in Leinburg erfolgte der Bericht des Schriftführers Rudi Zeilmann, der Kassenbericht von Karl Mehl und die Entlastung durch die Revision u. Mitglieder. Wiedergewählt wurde der Vorsitzende, Kassier und die Revisoren. Als stellvertretender Vorsitzender neu gewählt wurde Karl Mehl und als neuer Schriftführer Markus Hilfenhaus.

 

Im darauffolgenden Fachvortrag "Feinde der Bienen - Vermeidung von Völkerverlusten" referierte die staatliche Fachberaterin für Bienenzucht, Frau Barbara Bartsch unter anderem über Jungvölkerbildung mit jungen Königinnen.

Bienenfachberaterin Barbara Bartsch  

Zum Abschluss wurden bei einer Tombola neben vielen Preisen auch vier intrumentell besamte Bienenköniginnen gewonnen. Weitere Infos entnehmen Sie bitte dem Presseartikel des Nordbayerischen Kuriers v.12.4.2011.

 

Artikel und Fotos von Nikolaus Martin (nickmartin&web.de)  

 

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